10.12.1954

Die ersten Siedlungswilligen trafen sich im Lokal Wester

Wurde die Siedlungstätigkeit des Katholischen Männerwerks im Dekanat Bensberg angeregt, ergriffen auch die Sülztaler Männer der neu gegründeten Pfarre "St. Maria Himmelfahrt" in Untereschbach die Initiative zur sozialen Wohnraumbeschaffung.

Pastor Kugelmeier und Männerwerksobmann Remshagen hatten die Siedlungwilligen zu einer ersten Besprechung über das vogesehene Siedlungsprogramm ins Lokal Wester eingeladen.

Dekanatsobmann Frangenberg, überall als Siedlervater bekannt, gab vor den verhältnismäßig zahlreich erschienen siedlungswilligen Personen aus seiner Erfahrung heraus interessante Auskünfte über die Abwicklung der geplanten Siedlungsmaßnahmen. Zuerst gehe es darum, genügend baureifes, das heißt durch Straßen oder entsprechende Wege aufgeschlossenes Land verfügbar zu machen. Die Trägerschaft für das Siedlungswerk übernimmt die Rheinisch-Bergische-Siedlungsgesellschaft, die fünf v.H. der Bausumme als Entschädigung erhält, einschließlich der Architektenkosten. Sobald man sich auf einen Bautyp geeinigt hätte, könnten die Unterlagen schon schnell der Bewilligungsbehörde zur Entscheidung vorgelegt werden. Nach dem neuen Wohnungsbaugesetzt hätten auch kinderreiche Familien ohne weiteres eine gute Möglichkeit, die Finanzierung sicherzustellen. Allerdings müßte auch ein Teil durch Eingenmittel oder Eigenleistung aufgebracht werden. Bei der Eigenleistung müsse es eine tätige Selbsthilfe werden, in der nur die Gemeinschaftsarbeit oberstes Ziel sei und nicht nur jeder sein Haus sehen dürfe. Der eigentliche und tiefer Zweck des Siedlungsprogrammes sei eine gute und christliche Gemeinschaft zu erhalten, in der einer für den anderen eintrete, getreu dem Christuswort: "Einer trage des anderen Last". Außerdem sei an gemeinsame Veranstaltungen, Gartenbauberatung und zentrale Beschaffung von Gartenbedarfartikeln und weiteren Gemeinschaftsaufgaben in dieser Siedlerfamile gedacht.

Pastor Kugelmeier gab der Hoffnung Ausdruck, daß schon recht bald mit den ersten Vorarbeiten hier im Sülztal begonnen werden könne. In einer herumgereichten Liste zeichneten sich allerdings noch unverbindlich 13 Personen ein. Die Vorarbeiten für das große Siedlungswerk wurden von Pfarrobmann Remshagen (Untereschbach) unter Assistenz von Willi Wester vorangetrieben.

Soweit siedlungswillige Personen auch außerhalb des Pfarrgebietes vorhanden sind, können sich diese noch melden. Weiter Versammlungen über das beabsichtigte Programm werden dann stattfinden, wenn die Grundstücksbeschaffung gesichert erscheint.


05.05.1955

Inzwischen sind einige Monate ins Land gezogen, aber die Leute aus Untereschbach waren in dieser Zeit nicht untätig. Obwohl nunmehr bereits acht Siedlungshäuser in der Planung begriffen sind, sind noch 20 Siedlungwillige hizugekommen, die auf ein entsprechendes Grundstück warten. Immerhin ist aber ein beachtlicher Anfang gemacht und die ersten Siedler haben ein entsprechendes Baugrundstück erworben und zwar auf dem großen städtischen Gelände "Zum Sülzufer"

In der Erwartung, daß die Landeswohnungsbaumittel schon in Kürze fließen, hofft man noch in diesem Jahr zumindest mit dem Rohbau fertig zu werden. Geplant ist der Bau von Einfamilienhäusern mit Einliegerwohnung, welche die Lücke auf dem Baugelände zwischen Sportplatz und Sülz schließen werden. Dank der intensiven Unterstützung durch Pastor Kugelmeier und Stadtverordneten Pick konnte die Planung schon entsprechend weit vorangetrieben werden.

Auf der letzten Siedlerversammlung berichtetet Herr Remshagen über die bisherigen Bemühungen. Es war interessant zu hören, daß sich eine große Anzahl Sülztaler Siedler anläßlich einer kleinen Besichtigungsfahrt vom Leben und Geist in der Männerwerkssiedlung Bergisch Gladbach-Heidkamp unterrichtet hat. Neben den Räumlichkeiten und Außenanlagen konnte man sich hier auch einmal richtig mit dem eigentlichen Grundmotiv des Siedlunggedanken, eben der Gemeinschaftshilfe, im Gespräch mit den Eigentümern bekannt machen.

Das Ergebnis der Besichtigungsfahrt war sehr aufschlußreich, und die Siedler sehen nun mit Zuversicht ihren Bau und Finanzierungsplänen entgegen.

Hoffentlich ist es möglich, durch Bereitstellung entsprechenden Baugeländes auch den restlichen 20 Siedlungswilligen zu einem Eigenheim zu verhelfen.


30.06.1955

Erster Spatenstich kath. Siedler zur Straße "Zum Sülzufer"

Das geplante Siedlungsvorhaben des katholischen Männerwerks Untereschbach wird in Kürze Form annehmen. Auf der letzten Siedlerversammlung im Lokal Pick, an der auch Pfarrer Kugelmeier und Männerwerksobmann Remshagen teilnahmen, konnte in Erfahrung gebracht werden, daß noch aus dem zweiten Bauabschnitt 1955 die Mittel des sozialen Wohnungsbaues für die vorgesehenen acht Siedlerhäuser bereitgestellt werden sollen.

Siedlervater Frangenberg, der die Betreuung der Sülztaler Siedler übernommen hat und dessen Sohn die Planung der Häuser durchführte, dankte Stadtverordneten Pick für die viele Mühe, die er sich um die baldige Verwirklichung der Bauvorarbeiten gemacht habe.

Die Errichtung dieser acht Siedlerhäuser ist nur dann möglich, wenn die bereits angefangene Straße "Zum Sülzufer" entsprechend ausgebaut und verlängert wird. Die Trassierung der Straße soll, wie Stadtverordneter Pick versicherte, im Laufe der nächste Tage erfolgen. Die Siedler selbst werden in Eigenleistung das abgesteckte Straßenbett auskoffern, damit das städtische Bauamt in der Lage ist, die Packlage und das Abdeckmaterial aufbringen zu lassen.

Der erste Spatenstich zu den Ausschachtungsarbeiten an der Straße wird, falls keine besonderen Schwierigkeiten bereits in der kommenden Woche sein.

Bei zügigem Fortschritt der Arbeiten und der Mittelbewilligung, kann noch in diesem Herbst mit Erstellung der Rohbauten gerechnet werden.

Wie Pfarrobmann Remshagen versicherte, ist daran gedacht, die Bauarbeiten bei Konkurrenzfähigkeit möglichst an einheimische Firmen zu vergeben. Getreu dem Wahlspruch: "Das Geld aus dem Dorfe dem Dorfe". So hoffen wir indessen, daß Mittelbewilligung und Straßenbau den erhofften Fertigang nehmen, damit im Frühjahr kommenden Jahres für weitere sechzehn Familien Wohnungen geschaffen sind.

Im Jahr 1955 fanden laufend Versammlungen im Gashaus Pick statt, die Siedler wurden durch den Siedlervater Frangenberg und durch den Stadtverordneten Pick über alle Neuigkeiten informiert.


17.01.1956

Die Siedlungsgemeinschaften kamen im Restaurant Schacht zur diesjährigen Jahreshauptversammlung zusammen. Dekanatsobmann Frangenberg erstattet zu Beginn der gut besuchten Versammlung einen eingehenden Bericht über den gegenwärtigen Stand der Arbeit.

129 Siedlerstellen werden zur Zeit betreut. Davon sind 54 schon bezogen und die restlichen befinden sich im Bau.

Von den fertigen Häuser stehen

46 in Bergisch Gladbach

16 in Bensberg

14 in Herkenrath

und 

5 in Immekeppel

Am Ahornweg in Bergisch Gladbach sind 15 Baustellen in Angriff genommen, ferner können je 5 Stellen in Herkenrath und Untereschbach in Kürze begonnen werden.

Ebenso warten 8 Siedler in Immekeppel und 5 Siedler in Refrath nur noch auf die Zuteilung der Landesmittel.

Bei der Vorstandswahl kam es zur einstimmigen Wiederwahl des alten Vorstandes. Josef Frangenberg , der sich während der Wahl entfernt hatte, wurde von der Versammlung bei seinem Wiedererscheinen spontan durch Erheben von den Plätzen mit lautem Beifallsklatschen geehrt. Wahlleiter Kuttenkeuler sprach herzliche Worte des Dankes für die aufopfernde Arbeit, die Josef Frangenberg im Interesse aller geleistet habe.

Zweiter Vorsitzende wurde Christian Hack aus Bensberg, Geschäftsführer blieb auf Bitten des Vorsitzenden wie bisher Weiß.

Zu Beiräten wurden aus den einzelnen Siedlungsbezirken gewählt:

Koßmann Refrath

Roesch Bensberg

und 

Baumann Untereschbach.

10 Siedler erhielten auf der Versammlung die Urkunde über die Offenlassung ihrer Grundstücke, die sie nun auch juristisch zu Eigentümern macht.


12.07.1956

Die Bemühungen des katholischen Männerwerks Untereschbach im besonderen die seines Obmannes Remshagen, beginnt allmählich Früchte zu tragen. Schon seit geraumer Zeit sind die Siedler damit beschäftigt, das von der Stadt Bensberg angekaufte Gelände " Zum Sülzufer " durch Eigenleistungarbeiten baureif zu machen. Sie werden hierbei von der Stadt Bensberg unterstützt. Die neue Straße ist inzwischen trassiert und wird zur Zeit mit Steinmaterial verfüllt. Ein städtischer Lastwagen fährt das beim Abbruch des "Kölner Hofes" in Bensberg anfallende Abbruchgestein an, wodurch eine feste Unterlage geschaffen wird. Die Stadtwerke Bensberg haben schon die Kanalisation sowie die Gas und Wasserleitung in die Straße verlegt. Für die einzelnen Grundstücke werden bereits die Anschlüsse für die Kanalisation und die genannten Leitungen eingebaut. Insgesamt sollen acht Siedlerhäuser hier errichtet werden. Wie bekannt wurde, ist die Bereitstellung der Mittel des sozialen Wohnungsbaus noch aus dem Bauabschnitt 2/1955 vorgesehen, der inzwischen bei der Regierung in Köln zur Bewilligung ansteht. Es ist daher in kürze mit dem Fortgang der Bauarbeiten zu rechnen. Die Häuser sollen bis zum Spätherbst fertig sein.

Damit ist das gesamte Gelände an der Sülz bebaut, und die Frage nach weiterem Bauland in Untereschbach tritt in ein neues Stadium, um welches sich die Stadtväter schon jetzt Sorgen machen müssen.


25.09.1956

Richtfest, Siedlung im Rohbau fertig.

Mit bewundertswerten Elan, ähnlich wie beim Kirchenbau vor einigen Jahren, widmete man sich im katholischen Männerwerk Untereschbach dem Bau einer Siedlung. Von Siedlervater Frangenberg bestens beraten, ging man im letzten Herbst an die Arbeit, nachdem sich eine Reihe von Interessenten gemeldet hatte. Parzellen wurden vermessen, Pläne erstellt und Anträge eingereicht.

Seit zwei Monaten stehen nun die mit Mittel bereit. Insgesamt sollen zehn Häuser im neuen Siedlungelände "Zum Sülzufer" erstellt werden. Von diesen sind nach fleißiger Arbeit der Siedler, des Baugeschäftes Fichers (Untereschbach) und Zimmereigeschäftes Müller (Immekeppel) inzwischen sieben Häuser im Rohbau fertiggestellten worden.. Am Samstag (22.9.56) feierte man das Richtfest. Auf dem mit Fahnen geschmückten Siedlungsgelände begrüßte Männerwerksobmann Remshagen Pastor Kugelmeier, Stadtdirektor Wagner, Herrn Foisten von der gemeinnützigen Rheinisch -Bergischen-Siedlungsgesellschaft und Stadtverordneten Pick, der sich besonders um die Bereitstellung der erforderlichen Wohnungsbaumittel verdient gemacht hat. Das Siedlervater Frangenberg dabei war, ist selbstverständlich. In seiner Ansprache sprach er um über die Bedeutung des Siedlungsbaus und gab insbesondere der Hoffnung Ausdruck, daß sich auch die neuen Siedler, genau wie bei anderen Männerwerkssiedlungen, zu einer echten Gemeinschaft zusammenschließen. Auch Pastor Kugelmeier und Stadtdirektor Wagner wiesen in kurzen Ansprache auf den Sinn und die Bedeutung des Siedlung und Wohnungsbaus hin, vobei Stadtdirektor Wagner den Wunsch äußerte, das demnächst weitere Bauggelände im Raum Untereschbach erschlossen werden könne. Untereschbach habe immer eine große ortspolitische Initiative entwickelt und diese Bestrebungen verdienen, durch die Stadt gefördert zu werden. Die Finanzierung für die noch fehlenden drei Häuser sei inzwischen sichergestellt, und es könnte mit dem Baubeginn noch in diesem Herbst gerechnet werden. Die besten Wünsche der gemeinnützigen Rheinisch-Bergischen-Siedlungsgesellschaft überbrachte Herr Foisten.

Im Namen der Siedler und neuen Eigentümer dankte Günter Niklas all denjenigen, die sich um das zusammenkommen dieses Werks bemüht haben: Planer, Handwerker, Männerwerk und Stadtverwaltung. Ein besonderes Dankeswort galt dem Siedlervater Frangenberg. Im Anschluß an die Feierlichkeiten auf dem Siedlungsgelände traf man sich im Lokal Pick zum Abendessen und fröhlichen Umtrunk, wobei auch die Handwerker eingeladen waren.


02.02.1957

Früher als erwartet geht die Siedlung der Fertigstellung entgegen. Die acht Einfamilienhäuser mit Einliegerwohnung (im Untergeschoß und Obergeschoß je 3 Zimmer mit Bad WC und Kochküche) erhalten augenblicklich den Innenputz und anschließend das Schmucke Außenkleid.

Das Stadtbauamt hat zugesichert, daß mit der schlüsselfertigen Übergabe auch der Ausbau der Straße vollendet sein wird. Durch schlechte Wohnverhältnisse wurde der Bau der Siedlerfamilie Baumann mit Einverständnis aller Siedler vorgezogen und am 02.02.57 bewohnt..

Stadtverordneter Pick hatte beim Einzug des ersten Siedlers ein Faß Bier spendiert und zu einem fröhlichen Abend eingeladen. An diesem Abend war Siedlervater Frangenberg, Pastor Kugelmeier, Männerwerksobmann Remshagen, Kreistagabgeordneter Günter, sowie Stadtverordneter Pick anwesend. Alle Siedler haben den Abend durch Vorträge, Gesang usw. verschönert, es war eine fröhliche, unvergeßlicher Feier.

Eingezogen sind die Siedler:

02.02.1957

Baumann

17.05.1957

Burger

17.05.1957

Nebel

18.05.1957

Althoff

29.05.1957

Fabritius

19.05.1957

Ervens

Mai 1957

Niklas

01.12.1958

Schmidt

05.12.1958

Kremer

Schloißin


März 1957

Im Sinn der des Siedlervaters Frangenberg haben die Siedler bis Fertigstellung der Siedlung Gemeinschaftarbeit geleistet. Die von jedem Siedler geleisteten Stunden wurden durch Frauen Ervens notiert und später verrechnet.

Name

Straße

Wasserleitung

Kanal

Anschluß zum Haus

Niklas

23

11,5

3

15,75

Baumann

55

30,75

39

24.75

Burger

30,25

8,5

24,75

8

Ervens

48,25

25,75

22

15

Nebel

43

21

55,25

14,25

Fabritius

5

16

14

11

Althoff

14,25

18,75

11,25

2,5

Schloissin

89,25

22,5

36,75

28,75

Kremer

1

-

-

2

Gesamt

301

154,25

206

121


1958 Erster Namenstag

Am 17. Juni 1957 trafen sich alle Siedler beider Siedlerfamilie Fabritius.

Hier wurde zum ersten Mal Namenstag (Adolf) gefeiert. Nach einem schönen humorvollen und gemütlichen Abend, waren sich alle Siedler einig, jeden weiteren Namenstag der Männer zu feiern. Ab 1957 wird jedes Jahr in der Pfarrkirche Sankt Maria Himmelfahrt eine heilige Messe für die lebenden und verstorbenen der Siedlung gehalten. Am 16.8.57 wurde das erste Enkelkind Klaus im Elternhaus Baumann geboren.


17.06.1957

Nachnachdem zum 1. Juni alle Häuser von den Siedlern bezogen wurden, war am Montag, dem 17.6 .57 die feierliche Einsegnung durch Pfarrer Kugelmeier. Morgens bei der Gemeinschaftlichen Heiligen Messe in der Pfarrkirche Sankt Maria Himmelfahrt wies Pfarrer Kugelmeier in der Festpredigt auf die Bedeutung einer echten Gemeinschaft innerhalb der Familie, in der Nachbarschaft und in der ganzen Siedlung hin. Am Nachmittag erfolgte die Einsegnung der einzelnen Häuser unter Mitwirkung des Kirchenchores ( Chorleiter Hüllen). Zu diesen Feierlichkeiten war auch Dekanatobmann Frangenberg erschienen. Im Anschluß an die Feierlichkeiten war gemeinschaftliches Kaffeetrinken der Siedler.


1958

Anfang 1958 wurde mit dem Bau der Siedlerhäuser Kremer und Schmidt begonnen. Die beiden Familien konnten bereits Dezember 1958 einziehen. Am 6. Januar1959 Heilig 3 Könige fand die Einsegnung durch Pastor Kugelmeier statt. Am 22.9.1959 erhielt die Familie Schmidt Nachwuchs es wurde die Tochter Annette geboren.


12.6.1958

Der Sterbetag von Frau Waltraud Niklas. Bei der bischhöflichen Visitation mit Firmung durch Weibischof Wilh. Elvers am 22.6.1958 in der Pfarrkirche St. Maria Himmelfahrt starb Frau Waltraud Niklas während der Katechese des Bischof in der Kirche in einem Herzschlag

Frau Niklas war erst 31 Jahre alt.


1960

Uberschreibung der Siedlerhäuser. Am 31.3.1960 wurden die fünf Siedlerhäuser durch Herrn Notar Zimmermann, Bergisch-Gladbach den Siedlern übertragen. Durch die gemeinnützig Rheinisch -Bergischen-Siedlungsgesellschaft war Herr Foisten erschienen, da bis zum 31.3.1960 die Häuser durch die Siedlungsgesellschaft verwaltet wurden.


1960

Am 6.10.1960 erhielt die Siedlerfamilie Althoff Nachwuchs, es wurde der Sohn Werner geboren.


23.4.1960

Geburtstagsfeier des Siedlervaters am Josef Frangenberg. Am 23.4.1960 wurde der Dekanatobmann von Bergisch-Gladbach und Bensberg Herr Josef Frangenberg 75 Jahre alt. Alle Siedler von Bergisch -Gladbach und Bensberg waren dazu eingeladen. Im katholischen Vereinshaus in Bergisch-Gladbach Heidkamp fand abends eine schöne Feier statt.

Die Festansprache hielt der erste Vorsitzende Herr Wufs, wobei er Herr Frangenberg für die geleistete Arbeit im Namen aller Siedlerfamilien dankte. Herr Frangenberg erhielt von den Siedlern einen Eisschrank als Geburtstagsgeschenk.


04.08.1965

Am Montag, dem 4. August 1965 verstarb der Stadtverordneter Herr Franz Pick im Alter von 67 Jahren. Herr Pick war von 1952 bis 1956 Mitglied des Rates der Stadt Bensberg, ferner war er seit Gründung der Pfarrgemeinde Sankt Maria Himmelfahrt Untereschbach im Kirchenvorstand. Herr Pick hat zum Wohle unserer Stadt und ganz besonders für unser Ort Untereschbach sehr rege mitgearbeitet . Wieder Siedler des Männerwerks Untereschbach haben Herrn Pick sehr vieles zu verdanken. Die Siedler stellten am 18.8.1965 den Antrag, die Sportplatzstraße nach Verlegung des Sportplatzes in Franz Pick Straße umzubennen. Da aber noch Unklarheiten in bezug auf Umlegung der neuen Sportplatzes bestand, erhielten wir den Antrag am 10.9.1965 mit der Bemerkung zurück, zu einem geeigneten Zeitpunkt den Antrag zu erneuern.


02.07.1967

Zuerst wurde ein Preiskegeln veranstaltet. Herr Pastor Kugelmeier und Siedlervater Frangenberg war ebenfalls erschienen. Siedler Niklas verabschiedete sich und zog mit seinen beiden Söhnen am 6.7 .1967 in die Die DDR wo er heiraten will und ein neues Glück versuchen möchte.

Alle Siedler wünschten Herrn Niklas viel Glück und Gottes Segen. Herr Frangenberg sprach kurz zu den Siedlern und war erfreut über den guten Zusammenhalt und meinte, daß die Siedlung zum Sülzufer ein Schmuckstück an der Sülz geworden ist.